KREATIVWIRTSCHAFT


Frankfurt am Main ist das Zentrum der Kreativwirtschaft in Hessen

Frankfurt am Main wies 2017 rund 38.500 Erwerbstätige in der Kreativwirtschaft aus. Damit kommen auf 1.000 Einwohner etwas mehr als 50 Erwerbstätige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das sind mehr als doppelt so viele kreative Köpfe wie im Landesdurchschnitt.

Unsere kreativen Unternehmen erwirtschafteten in 2016 einen Umsatz von 5,7 Mrd. Euro. Damit ist Frankfurt die deutsche Stadt mit dem höchsten kreativwirtschaftlichen Umsatzanteil gemessen am jeweiligen städtischen Gesamtumsatz. In Frankfurt sind rund 8.300 Beschäftigte im Werbemarkt, sowie über 10.200 in der Software- und Games-Industrie tätig. Damit bilden sie die zwei größten kreativwirtschaftlichen Teilmärkte. Der Werbemarkt konnte zudem einen Umsatz von 1,9 Mrd. Euro und die Software- und Games-Industrie 1,7 Mrd. Euro verbuchen.

Eine ausführliche Betrachtung und Analyse auch zu einzelnen Teilmärkten der Kreativwirtschaft liefert der Kreativwirtschaftsreport 2015/2016 der Wirtschaftsförderung. Neben dem Werbemarkt und der Software- und Games- Industrie enthält der Report weitere wirtschaftliche Eckdaten für die Teilmärkte Design- und Filmwirtschaft. Die Datenerhebung erfolgte durch das Hessische Statistische Landesamt. Neben der ökonomischen Betrachtung der Kultur- und Kreativwirtschaft dokumentiert der mittlerweile 5. Kreativwirtschaftsreport auch die Arbeit und ausgewählte Projekte des Kompetenzzentrums Kreativwirtschaft in 2015 und 2016.

Frankfurt ist Topstandort im europäischen Vergleich

Der Cultural and Creative Cities Monitor 2017 bescheinigt Frankfurt beste Voraussetzungen als Kreativstandort. Mit dem 7. Platz der Kreativstädte in der Gruppe der Europäischen Städte mit Einwohnern von 500.000 bis 1 Million spielt Frankfurt in der ersten Liga mit. Der Monitor bietet vergleichbare Daten dazu, wie europäische Städte in neun Dimensionen aus dem Bereich Kultur und Kreativität abschneiden, und veranschaulicht, wie diese Leistungen zur sozialen Entwicklung, zum Wirtschaftswachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen:

Frankfurt punktet mit Attraktivität und Vielfalt als Kulturstandort

Die Attraktivität und Vielfalt der Kulturlandschaft sind Aspekte, die Wahl des Wohn- und Arbeitsortes stark beeinflussen. Die Kulturindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und Motor für die dynamische Entwicklung von Metropolen. Frankfurt gehört zu den Top 10 Städten hinsichtlich kultureller Infrastruktur und Investitionen in den Kulturbereich.

Frankfurter Kreativwirtschaftsreporte

Zahlreiche Ausbildungsstätten, Hochschulen und Akademien in Frankfurt und der Region sorgen für einen großen Pool an motivierten, qualifizierten Nachwuchskräften und ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot.

  1. Staatliche Hochschulen
  2. Private Akademien und Hochschulen
  3. Berufsschulen

Informationen zu einzelnen Teilmärkten der Kreativwirtschaft

  1. Architekturmarkt
  2. Buchmarkt
  3. Designwirtschaft
  4. Filmwirtschaft
  5. Kunstmarkt
  6. Markt für Darstellende Künste
  7. Musikwirtschaft
  8. Pressemarkt
  9. Rundfunkwirtschaft
  10. Software-/Games-Industrie
  11. Werbemarkt

Photos: Nemanja Knežević for NODE Forum for Digital Arts 2015