Für die Kultur- und Kreativwirtschaft haben wir hier kompakte Infos zu Hilfsangeboten zusammengestellt: Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Bitte nehmen Sie bei Bedarf entsprechende Rechts-/Steuerberatung oder Unterstützung Ihrer Branchenvertretung in Anspruch. Für weitere Fragen schicken Sie uns bitte eine eMail mit Rückrufbitte oder Ihrem Anliegen an: kreativwirtschaft@frankfurt-business.net -> Wir melden uns zeitnah!

Aktuelles


Hilfsangebote

Maßnahmenpaket der Bundesregierung für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus

Durch die Corona-Pandemie sind viele Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Darum hat die Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Selbständige und Unternehmen zu unterstützen – schnell und unbürokratisch.

Maßnahmenpaket für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus (PDF, 30.12.2020)


Corona-Überbrückungshilfe für Unternehmen

Über die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können Anträge auf Überbrückungshilfe II (September-Dezember 2020) gestellt werden. Sie schließt an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die Neustarthilfe für Soloselbständige. Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können zudem Ausfallkosten für den Zeitraum März bis Dezember 2020 geltend machen.

FAQ zur Corona-Überbrückungshilfe II

Außerordentliche Wirtschaftshilfe im November und Dezember

FAQ zur Novemberhilfe und Dezemberhilfe

Überblick Überbrückungshilfe III (PDF, 23.12.2020)


Informationen für Soloselbständige, Angehörige freier Berufe und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte

Übersicht der Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung für Selbstständige und kleine Unternehmen

Kostenfreies Beratungsangebot für Frankfurter Selbstständige und Kleinstbetriebe von Kompass

Informationsplattform für Solo-Selbstständige von Ver.di


Liquiditätshilfen

Das Land Hessen und die Bundesregierung bieten ein breites Spektrum finanzieller Förderprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen. Detaillierte Informationen zu allen Programmen erhalten Sie direkt bei den hessischen Förderinstitutionen und der KfW-Bankengruppe.


NEUSTART KULTUR

Die Bundesregierung unterstützt mit einem Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland. Gefördert werden unter anderen pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten durch die Bundeskulturfonds. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Die Bundeskulturfonds (Stiftung Kunstfonds, Deutscher Literaturfonds e.V., Fonds Darstellende Künste e.V., Fonds Soziokultur e.V., Deutscher Übersetzerfonds e.V., Musikfonds e.V.) erhalten aus dem Programm insgesamt 50 Mio. Euro zusätzlich, um Projekte in den von ihnen vertretenen Kultursparten zu fördern. Viele der Förderungen richten sich unmittelbar an Künstlerinnen und Künstler.

Kurzübersicht des gesamten Programmpakets nach Sparten und Status vom Deutschen Kulturrat (PDF, 14.12.2020)


Härtefall- und Notfallfonds des Kulturdezernates der Stadt Frankfurt am Main

Die Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig konnte einen Notfallfonds für EinzelkünstlerInnen, Künstlergruppen sowie Kollektive aus Frankfurt der unterschiedlichen künstlerischen Genres einrichten, bei denen die Maßnahmen von Land und Bund nicht greifen. Mithilfe des Notfallfonds soll Kulturschaffenden während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie beigestanden und die Weiterführung ihrer künstlerischen Tätigkeit gesichert werden.

Formlose Anträge können an das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gerichtet werden. Über die Höhe der Förderung wird einzelfallbezogen entschieden. Sie kann zwischen 500 und höchstens 5.000 Euro gestaffelt sein und wird zunächst als rückzahlbare Zuwendung gewährt. Weitere Informationen zu Voraussetzungen und Beantragung


KSK Hinweise für Selbständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Künstlersozialkasse (KSK) sowohl ihren Versicherten als auch den Unternehmen weitgehende Zahlungserleichterungen und Fristverlängerungen gewährt. Aktuelle Hinweise und Informationen der KSK vom 22.12.2020


Grundsicherung

Für Freiberufler, Solo-Selbständige, Kleinunternehmer oder von Kurzarbeit Betroffe in finanzieller Not greift auch die Grundsicherung. Die Grundsicherung soll helfen den Lebensunterhalt zu sichern, wenn keine anderen Hilfen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise greifen. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2021 beginnen.

Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nun nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend.

Die Leistungen werden von den zuständigen Stellen schnell und unbürokratisch gewährt. Der Antrag kann beim zuständigen Jobcenter gestellt werden, der Anspruch beginnt mit dem Monat der Einreichung. Lesen Sie dazu die FAQ zur Grundsicherung.


Kurzarbeitergeld (KUG)

Unternehmen mit mindestens einem/r Mitarbeiter/in können Kurzarbeitergeld beantragen. Das Kurzarbeitergeld soll einen vorübergehenden Verdienstausfall zumindest teilweise ausgleichen. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt so 60% des ausgefallenen Nettolohns, ab dem 4. Monat 70% und ab dem 7. Monat 80% (gilt bis 31.12.2020). Leben Kinder im Haushalt gibt es je 7 Prozentpunkte mehr. Ein Hinzuverdienst ist zudem möglich.


Steuererleichterungen

Die Stundung der Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer sowie die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen/des Gewerbesteuermessbetrages muss beim zuständigen Finanzamt bzw. über ELSTER beantragt werden. Die Stundung der Gewerbesteuer und die Herabsetzung der Vorauszahlung muss beim Kassen- und Steueramt der Stadt Frankfurt beantragt werden. Es empfiehlt sich vorab Kontakt zu Ihrem Steuerberater aufzunehmen. Die FAQ des Bundesfinanzministeriums geben einen Überblick über die Einzelheiten der verschiedenen Maßnahmen. Die Ausführungen gelten als allgemeine Hinweise und werden fortlaufend aktualisiert.

FAQ “Corona” Steuern (PDF, 22.12.2020)


Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Das Infektionsschutzgesetz verpflichtet die Arbeitgeber, ihren Beschäftigten das Netto-Entgelt weiterzuzahlen, wenn diese wegen einer Quarantäne-Anordnung oder der Schließung von Schulen und Kitas ihre Arbeitsleistung nicht erbringen konnten. Die Zahlungen werden den Arbeitgebern dann vom Land ersetzt, Selbständige erhalten eine Direktzahlung. Die Bezugszeit wurde nun von sechs auf zehn Wochen ausgeweitet. Weitere Infos, Details und Antragsformular