Für die Kultur- und Kreativwirtschaft haben wir hier kompakte Infos zu Hilfsangeboten zusammengestellt: Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Bitte nehmen Sie bei Bedarf entsprechende Rechts-/Steuerberatung oder Unterstützung Ihrer Branchenvertretung in Anspruch. Für weitere Fragen schicken Sie uns bitte eine eMail mit Rückrufbitte oder Ihrem Anliegen an: kreativwirtschaft@frankfurt-business.net – Wir melden uns zeitnah!

Aktuelles


Hilfsangebote

Maßnahmenpaket der Bundesregierung für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus

Durch die Corona-Pandemie sind viele Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Darum hat die Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Selbständige und Unternehmen zu unterstützen – schnell und unbürokratisch.

Maßnahmenpaket für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus (PDF, 07.01.2022)


Corona-Überbrückungshilfe für Unternehmen

Über die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können Anträge auf Überbrückungshilfe I-III Plus, November und Dezemberhilfe sowie die Neustarthilfen gestellt werden.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt.

Die Antragsfrist endet am 31. März 2022 für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021.

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten.

Die Antragsfrist endet am 31. März 2022 für Erst- und Änderungsanträge für die Förderzeiträume Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021. Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.


Informationen für Soloselbständige, Angehörige freier Berufe und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte

Kostenfreies Beratungsangebot für Frankfurter Selbstständige und Kleinstbetriebe von Kompass

Informationsplattform für Solo-Selbstständige von Ver.di

Mit dem neuen Programm Neustarthilfe Plus werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro pro Monat für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften erhöht. Die Antragsfrist endet am 31. März 2022.

Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige und kleine Kapitalgesellschaften

FAQ zur Neustarthilfe für Soloselbstständige und kleine Kapitalgesellschaften

Anmeldung zum Direktantrag für Novemberhilfe, Dezemberhilfe sowie Neustarthilfe


Liquiditätshilfen

Das Land Hessen und die Bundesregierung bieten ein breites Spektrum finanzieller Förderprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen. Detaillierte Informationen zu allen Programmen erhalten Sie direkt bei den hessischen Förderinstitutionen und der KfW-Bankengruppe.

Zur kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen für kleine Unternehmen und Selbständige in der Krise dient das Förderdarlehen Hessen-Mikroliquidität. Je Antragstellenden kann einmalig ein Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro beantragt werden. Das Programm Hessen-Mikroliquidität ist ein ergänzendes Darlehen (kein Zuschuss) zu bereits bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten in der Corona-Krise.


Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Bund und Länder haben den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen an die aktuelle Lage angepasst. Der Sonderfonds eröffnet eine neue befristete Absageoption für Kulturveranstaltungen, die im Zeitraum vom 18.11.2021 bis 28.02.2022 stattfinden sollten. Dies gilt unabhängig von der Verordnungslage in den jeweiligen Bundesländern und für Veranstaltungen aller Größen (also sowohl in der „integrierten Ausfallabsicherung“ für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 möglichen Teilnehmern und in der „Ausfallabsicherung“ für Veranstaltungen mit mehr als 2.000 möglichen Teilnehmern). Die freiwillige Absage muss bis zum 31.01.2022 erfolgen!


Kultur-Hilfsprogramme

Hessen legt für Künstlerinnen und Künstler, Spielstätten und Kultureinrichtungen ein weiteres Unterstützungspaket auf. Insgesamt stellt das Land hierfür 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Auf kulturberatung-hessen.de finden Künstlerinnen und Künstler Informationen zu den Hilfsprogrammen zur Bewältigung der Corona-Pandemie sowie alle Anlaufstellen für professionelle Beratung.


NEUSTART KULTUR

Die Bundesregierung unterstützt mit einem Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland. Gefördert werden unter anderen pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten durch die Bundeskulturfonds. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.


Notfallfonds des Kulturdezernates der Stadt Frankfurt am Main

Die Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig konnte einen Notfallfonds für EinzelkünstlerInnen, Künstlergruppen sowie Kollektive aus Frankfurt der unterschiedlichen künstlerischen Genres einrichten, bei denen die Maßnahmen von Land und Bund nicht greifen. Mithilfe des Notfallfonds soll Kulturschaffenden während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie beigestanden und die Weiterführung ihrer künstlerischen Tätigkeit gesichert werden.

Für das Jahr 2021 konnte der Notfallfonds für Kulturschaffende mithilfe von vier Frankfurter Stiftungen erneut um 300.000 Euro aufgestockt werden.

Formlose Anträge können an das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gerichtet werden. Über die Höhe der Förderung wird einzelfallbezogen entschieden. Sie kann zwischen 500 und höchstens 5.000 Euro gestaffelt sein und wird zunächst als rückzahlbare Zuwendung gewährt. Weitere Informationen zu Voraussetzungen und Beantragung


KSK Hinweise für Selbständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Künstlersozialkasse (KSK) sowohl ihren Versicherten als auch den Unternehmen weitgehende Zahlungserleichterungen und Fristverlängerungen gewährt. Aktuelle Hinweise und Informationen der KSK (Stand 24.11.2021). Auch die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung – sogenannter 450 Euro Job oder Mini-Job – oder eine zweite selbständige nichtkünstlerische / nichtpublizistische Tätigkeit mit einem Gewinn von bis zu 5.400 Euro jährlich, führen nicht zu einem Verlust der Künstlersozialversicherung, also nicht zu einer Beendigung der Versicherung. Es ist ratsam, vor Aufnahme anderer selbständiger Tätigkeiten, sich bei der KSK beraten zu lassen. Informationsschrift der KSK zum Thema Versicherung bei der KSK trotz (Neben-) Job? (pdf) (01/2022)


Grundsicherung

Für Freiberufler, Solo-Selbständige, Kleinunternehmer oder von Kurzarbeit Betroffe in finanzieller Not greift auch die Grundsicherung. Die Grundsicherung soll helfen den Lebensunterhalt zu sichern, wenn keine anderen Hilfen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise greifen. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2022 beginnen.

Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nun nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend.

Die Leistungen werden von den zuständigen Stellen schnell und unbürokratisch gewährt. Der Antrag kann beim zuständigen Jobcenter gestellt werden, der Anspruch beginnt mit dem Monat der Einreichung. Lesen Sie dazu die FAQ zur Grundsicherung.


Kurzarbeitergeld (KUG)

Unternehmen mit mindestens einem/r Mitarbeiter/in können Kurzarbeitergeld beantragen. Kurzarbeitergeld hilft, wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn die Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit wird ein Teil der Kosten des Entgelts für die Beschäftigten ersetzt. Außerdem werden die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung von Januar bis März 2022 pauschaliert zu 50 Prozent erstattet.


Steuererleichterungen

Die Stundung der Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer sowie die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen/des Gewerbesteuermessbetrages muss beim zuständigen Finanzamt bzw. über ELSTER beantragt werden. Die Stundung der Gewerbesteuer und die Herabsetzung der Vorauszahlung muss beim Kassen- und Steueramt der Stadt Frankfurt beantragt werden. Es empfiehlt sich vorab Kontakt zu Ihrem Steuerberater aufzunehmen. Die FAQ des Bundesfinanzministeriums geben einen Überblick über die Einzelheiten der verschiedenen Maßnahmen. Die Ausführungen gelten als allgemeine Hinweise und werden fortlaufend aktualisiert.

FAQ “Corona” Steuern (PDF, 14.12.2021)


Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Weitere Infos, Details und Antragsformular