Mit diesem Motto „büffeln statt süffeln“ trat die European School of Design beim städtischen Auswahlverfahren um den Paradieshof in Alt-Sachsenhausen an – und konnte den Wettbewerb gegen acht weitere Interessenten überlegen und eindeutig für sich entscheiden. Paradieshof_Entwurf_Front_European School of Design

Für die künftige Bespielung des Paradieshofs in Alt-Sachsenhausen führte die Stadt Frankfurt ein aufwändiges Auswahlverfahren durch, um den künftigen Nutzer für die Liegenschaft in der Paradiesgasse 23 zu finden. Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz dazu: „Wir haben einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Paradieshofes und von ganz Alt-Sachsenhausen zurückgelegt“, sagte Cunitz. „Denn die Liegenschaft hat eine Schlüsselposition in dem Quartier inne. Mit der Neubelebung verfolgen wir das Ziel, ein Gegengewicht zur dominanten Kneipennutzung zu schaffen, das vor allem auch tagsüber zu einer Belebung des Stadtteils führt. Wir glauben, dass das Konzept der European School of Design hierfür am besten geeignet ist.“

Die Schule plant in ihrem Konzept neben der kreativen Lehre auch die Bereitstellung von Studierendenwohnungen sowie Flächen für kreative Startups, die in Bürogemeinschaften ihre ersten professionellen Schritte in die Selbständigkeit wagen können.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Konzeptes ist „kreative Kultur“: die European School of Design beabsichtigt, deutlich mehr öffentliche Veranstaltungen als bisher anzubieten. Ausstellungen, Vernissagen, Vorträge, Podiumsdiskussionen stehen Anwohnern und Interessierten offen. Und ein nettes Tagescafé bildet die Brücke zwischen Paradiesplatz und Ausstellungen, zwischen Öffentichkeit und Studierenden.

Die Stadt Frankfurt wünscht sich die European School of Design als „kreativen Leuchturm“ in Sachsenhausen – zur Belebung des Paradiesplatzes und Aufwertung des Stadtteils. Sie wird in den nächsten Wochen Verhandlungen mit der Schule aufnehmen, um die Rahmenbedingungen festzulegen.

Paradieshof_Entwurf_Café_European School of Design

Auf Dauer wird sich der Ort als spannende Destination für „Design“ im Stadtteil Sachsenhausen etablieren, mit immer neuen, kreativen Beiträgen für Anwohner und Besucher und Studierende – davon sind die Macher der European School of Design, Ralph Thamm und Detlef Wildermuth, überzeugt.

www.europeanschoolofdesign.eu