Justina Honsel ist Diplom Kommunikationsdesignerin. Nach ihrem Abschluss zog es sie schnell in die weite Welt. Nachdem sie in Frankfurt bereits früher schon einmal Station gemacht hatte, lebt sie jetzt seit etwa zwei Jahren in der Mainmetropole. Justina arbeitet derzeit als Creative Art Director für die Frankfurter Gekko Group. Zuvor hat sie bereits für internationale Agenturen in London und New York gearbeitet. Aus New York brachte sie die bereits weltweit bestehende Netzwerkidee von Ladies, Wine & Design nach Frankfurt mit. Einmal im Monat lädt Justina zu Ladies, Wine & a bit of Design Frankfurt, wo etwa 12 kreative Ladies die wunderbare Möglichkeit haben, sich bei einem Glas Wein zu vernetzen, auszutauschen und zu inspirieren. Es ist das kreativste Ladies Networkingevent für Fotografinnen, Grafikerinnen und Illustratorinnen, das Dank Justina auch in Frankfurt statt findet.

Frankfurt ist für mich …

die Metropole der kurzen Wege. Ich bin überrascht, wie schnell man hier mit seinen Ideen auf offene und vor allem vernetzte Ohren kommt. Jeder kennt jeden und am Ende schließt sich der Kreis zu einem großen Ganzen. Ich hatte ähnliche Erfahrungen – nur nicht ganz so großstädtisch – in Ravensburg, wo ich studiert habe. Und dachte immer, das liege an der Überschaubarkeit der schwäbischen Provinz. Frankfurt kann das auch, trotz und aber auch gerade wegen seiner Internationalität

Was begeistert dich am meisten an deinem Beruf?

Die Vielseitigkeit und das die Grenzen zwischen Privater und beruflicher Gestaltung so fließend sein können. Ich muss mich im Beruf nicht verstellen und kann meine Stärken gekonnt in Szene setzen.

Woher kommen deine Ideen?

Von Städtereisen, durch Magazine, in sozialen Medien/Internet, bei Ausstellungen, durch inspirierende Gespräche mit Freunden, beim sonntäglichen frühstücken in einem schönen Café, oder beim kochen zu Hause, auch durchs spazieren gehen mit meinem Hund und vor allem vom Sonnenschein.

Meine Mittagspause …

ist zu kurz :-)

Welche Trends siehst du gerade?

Frauenrechte und humanistische Gedanken zur Gerechtigkeit rücken mehr und mehr in den Vordergrund. Der Trend geht weiter zu simple wirkender aber professionell organisierter Fotografie. Flatdesign und einfache Formen in der Illustration. Die 90’ger sind zurück, verspielt, bunt, verrückt. Gesetze der Gestaltung kennen, um sie zu brechen bzw. deren Flexibilität auszureizen.

Was können wir noch lernen?

Mutiger zu sein. Netzwerke miteinander stärker verknüpfen. Vor allem spreche ich ihr die Frauen im speziellen an. Versteckt euch nicht hinter euren Fähigkeiten und lasst euch nichts einreden. »Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.« (Erich Kästner) – Und scheitern ist auch nur ein weiterer Weg zum Erfolg.

Das sollte man in Frankfurt unbedingt machen …

Über den Tellerrand schauen, und andere Städte besuchen. Zurückkommen und das Beste aus dieser Erfahrung in sein eigenes Lebensumfeld einfließen lassen. Fremde Menschen in ein Gespräch verwickeln.

www.justinahonsel.de
http://ladieswinedesign.com/frankfurt/

Titelbild_ladieswindesign